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Verankerungen in WHG-Dichtflächen – Dübel für FD-Beton und beschichtete Böden

Hilti Ingenieurberatung
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Vorstellung Hilti Produktlösungen für Verankerungen in WHG-Dichtflächen

Industrial Fastenings
Other/Special
Industrieanlage

WHG-Dichtflächen im Fokus: Anforderungen und passende Verankerungslösungen

Der immer bedeutendere Umweltschutz setzt sich auch im industriellen Umfeld fort. Auch Befestigungen in Anlagen beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen gemäß Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdeten Stoffen (AwSV) rücken immer stärker in den Fokus. Gemäß der DAfStb-Richtlinie „Betonbau beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (BUmwS)“ gilt es für Anlagenbetreiber, -planer und Sachverständigen Verankerungssysteme zu verwenden, die eine Medienbeständigkeit und Dichtigkeit gegenüber dem beaufschlagten Medium vorweisen und auch nach einer Beaufschlagung die Standsicherheit gewährleisten. Im nachfolgenden Artikel werden Ihnen zunächst die rechtlichen Grundlagen aufgezeigt, sowie anschließend die Produktlösungen von Hilti für Verankerungen in WHG-Dichtflächen vorgestellt.

Definition WHG und Bedeutung für Ihre Anlage

WHG steht für Wasserhaushaltsgesetz und verpflichtet den Betreiber von Anlagen sicherzustellen, dass keine wassergefährdenden Stoffe in die Umwelt gelangen. Auf Grundlage des § 62 Abs. 3 WHG [1] gilt es, ab einem jährlichen Umschlagvolumen von mindestens 220 Liter wassergefährdender Substanzen entsprechende Maßnahmen zu treffen, die dem Schutz der Umwelt dienen und beispielsweise im Havariefall sicherstellen, dass kein wassergefährdendes Medium die Umwelt verunreinigt. Anlagenbetreiber unterliegen gemäß § 5 Abs 1 WHG [1] der Sorgfaltspflicht und müssen daher gewähren, dass „[…] eine nachteilige Veränderung der Gewässereigenschaften“ vermieden wird. Aus diesem Grund sind etwaige Anlagen nach der AwSV seit 2017 bundeseinheitlich geregelt [2]. Unter anderem sieht diese Regelung vor, dass WHG-Anlagen ein „Zwei-Barrieren-System“ aufweisen müssen. Während die Primärbarriere den wassergefährdenden Stoff direkt umschließt (Tank, Fass, etc.), dient als Sekundärbarriere häufig die Herstellung einer WHG-Dichtfläche mittels eines flüssigkeitsdichten Betons (FD/FDE-Beton) entsprechend DAfStb, oder durch eine flüssigkeitsdichte WHG-Beschichtung mit Bauartgenehmigung.

Definition und Einteilung wassergefährdender Stoffe