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EFFIZIENTE UND SICHERE BEFESTIGUNGEN AUF DER BAUSTELLE

Die Spezifikation des Hilti Spreizdübels HST3 zusammen mit unserem intelligenten AT-System gewährleisten eine Montage nach Plan

"Das auf Metall­­spreiz­­dübel auf­­ge­brachte In­stallations­moment wird am häu­fig­sten bei Bau­­stellen­­in­spek­tionen re­­kla­­miert" – ACIA-Bau­stellen­gut­acht­en, 2017

Das richtige Installationsdrehmoment ist schwer zu erkennen und leicht zu übersehen. Bei der Verankerung von Spreizdübeln in Beton ist die die Höhe des Installationsmomentes von entscheidender Bedeutung für die Funktion. Denn nur so kann sichergestellt werden, dass die Spreizhülse des Dübels korrekt aufspreizt und die spezifizierte Traglast garantiert ist. Anders ausgedrückt: Wenn der Spreizdübel nicht richtig installiert wird, ist es vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis Mängel auftreten.

Es gibt viele Gründe, warum das notwendige Drehmoment nicht 1:1 auf der Baustelle umgesetzt wird. An erster Stelle steht das heute geforderte Arbeitstempo: Bei ständig steigendem Termindruck ist es zunehmend schwieriger, die Zeit zu finden, um jeden einzelnen Dübel sorgfältig zu setzen und anschliessend zu überprüfen. Hinzu kommt, dass nicht immer erfahrene Baustellenprofis mit der notwendigen Fachausbildung zur Verfügung stehen.

Mit Blick auf den extrem hohen Termindruck und den oftmals herrschenden Fachkräftemangel auf den Baustellen hat Hilti das intelligente Anzugssystem oder AT-System als mögliche technische Lösung entwickelt. Es umfasst drei wesentliche Komponenten:

  • Das Hilti Dübelsystem HST3 (mit den Gewindedurchmessern M8, M10 und M12); wahrscheinlich die weltweit am häufigsten spezifizierten Dübel.
  •  Das AT System, bestehend aus dem Akku-Schlagschrauber SIW 6AT-A22 und dem kompakten Anzugsmodul SI-AT-A22, welches zwischen den Schlagschrauber und seinen Akku geschoben wird. Das Modul verarbeitet die Daten, die von den Sensoren im Schlagschrauber übermittelt werden. So wird sichergestellt, dass das richtige Installationsmoment auf oben genannte Dübelsysteme aufgebracht wird.
  • Eine Dokumentationssoftware, damit die wesentlichen Setzdaten vom Anzugsmodul SI-AT-A22 an einen Computer übertragen werden können. Aus diesen Setzdaten kann ein detailliertes Installationsprotokoll erstellt werden.

Das AT-System verfügt über eine integrierte intelligente Technologie, die feststellt, ob das oben genannte Dübelsystem gemäss ETA Zulassung gesetzt wurde. Das Installationsprotokoll kann Inspektoren und Planern als Dokumentation dienen.

Das AT-System bietet Ihnen als Planer folgende Vorteile:

  • Die Gewissheit, dass Ihre Bemessung auf der Baustelle korrekt umgesetzt wird
  • Geringeres Risiko von Bauschäden (s.u.) durch falsch aufgebrachtes Installationsdrehmoment
  • Deutlich weniger ungeplanter Nachbemessungsaufwand während der Bauphase
  • Keine Notwendigkeit von zusätzlichen Sicherheitsfaktoren während der Bemessung, um evtl.  Montagefehler zu berücksichtigen
  • Ein Arbeitsablauf, der die Anforderungen der Monteure hinsichtlich einer hochproduktiven Lösung berücksichtigt, die schnell und von jedem verfügbaren Mitarbeiter erbracht werden kann.

Die drei Hauptfolgen falsch gesetzter Spreizdübelsysteme:

  • 1 / 3
    Betonabplatzung

    Konusposition (schematische Darstellung) und Folge eines zu hoch aufgebrachten Installationsmoments (Bauteilkante)

  • Please enter alternative text here (optional)
    2 / 3
    Vorschädigung des Dübels (Bolzen)

    Stahlbruch (schematische Darstellung) durch „Überziehen“ des Dübels (Fläche)

  • Please enter alternative text here (optional)
    3 / 3
    Unvorhergesehene strukturelle Verschiebungen des statischen Systems

    Schematische Last-Verschiebungskurven bei Installation nach Herstellerangaben (rote Kurve) und bei zu geringem Installationsmoment (schwarze Kurve)

1. Betonabplatzung

Bei zu hoher Kraftaufbringung wird der Konus zu weit in die Spreizhülse gezogen. Dadurch wirken beim Setzen hohe Spreizkräfte, die möglicherweise Abplatzungen (d.h. Abspaltungen oder Absplitterungen) an der Bauteilkante verursachen, was wiederum die Tragfähigkeit des Untergrundmaterials erheblich verringert.

Besonders tückisch bei Abplatzungen ist, dass sie mit blossem Auge nicht immer sichtbar sind. Selbst wenn sie sichtbar sind, können sich die notwendigen Korrekturmassnahmen als arbeitsintensiv erweisen, da neue Befestigungspunkte gefunden und neu bemessen werden müssen.

Wesentlich schlimmer ist es, wenn die Abplatzungen nicht sichtbar sind oder unentdeckt bleiben und notwendige Massnahmen nicht getroffen werden können.

Mit AT-fähigen Geräten und den Hilti Metallspreizdübeln HST2 oder HST3 lässt sich das Risiko von Baumängeln infolge einer unsachgemässen Montage deutlich reduzieren.

2. Vorschädigung des Dübels (Bolzen)

Das Überdrehen eines Dübels führt immer dazu, dass der Konus zu weit in die Spreizhülse gezogen wird, wodurch hohe Spaltkräfte entstehen.

Befindet sich der Dübel jedoch weit von der Bauteilkante entfernt, können die Spaltkräfte vom umgebenden Beton ohne Beschädigung aufgenommen werden.

Wird der Dübel deutlich überdreht, kann das Material des Bolzens durch dieses Torsionsmoment beschädigt oder geschwächt werden oder sogar zum Abreissen führen. Dann ist mit einem deutlichen Abfall der Stahlversagenslast unter Zug- oder Querlast bzw. kombinierten Zug- und Querkräften zu rechnen.

Eine Beschädigung kann leicht unentdeckt bleiben, in der Regel ist dies nur mithilfe eines Schliffbildes zu erkennen.

Die Spezifikation des intelligenten AT-Systems von Hilti ist die beste Methode, um die Auftrittswahrscheinlichkeit solcher Schäden zu minimieren.

3. Unvorhergesehene strukturelle Verschiebungen des statischen Systems

Ist das aufgebrachte Installationsmoment zu gering, wird der Konus nicht weit genug in die Spreizhülse gezogen. Wird eine äussere Last aufgebracht, wird der Konus weiter in die Spreizdübel gezogen. Die eigentliche Traglast kann zwar erreicht werden, jedoch erst nach einer merklichen, unkontrollierten Verschiebung des Dübels (uncontrolled-slip).

„Lose Dübel“ lassen sich mit AT-System sehr leicht vermeiden.

Richtig gleich beim ersten Mal

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Die Anzahl an Baustellenüberwachungen zur Qualitätsprüfung nimmt zu. Es besteht kein Zweifel daran, dass diese wesentlich zur Gebäudesicherheit und Installationssicherheit beitragen, aber sie haben ihre Grenzen. Beispielsweise lassen sich bei Routineinspektionen kaum alle Montagefehler erkennen. Selbst die Kontrolle der Drehmomente durch sogenanntes „Nachziehen“ kann den Zustand eines Dübels nicht vollständig erfassen.

Umfragen bei Bauingenieuren haben ergeben, dass diese in der Regel zusätzliche Sicherheitsfaktoren in ihre Bemessungen einfliessen lassen, um eventuelle Montagemängel zu berücksichtigen – ein Ansatz, der nicht unbedingt als wirtschaftlich bewertet werden kann. 

Das AT System besteht aus vier perfekt zusammenarbeitenden Komponenten:

  • Hiti Akku-Schlagschrauber SIW 6AT-A22:
    Unser neuer Akku-Schlagschrauber ist mit intelligenter Elektronik und einem besonders robusten Schlagwerk ausgestattet. Ausserdem haben wir das Vorderteil für die Arbeit an engen Stellen schlanker gestaltet. 
  • Das intelligente Hilti Anzugsmodul SI-AT-A22:
    Unser neues, kompaktes und ultraleichtes Modul kann einfach zwischen Schlagschrauber und Akku eingeschoben werden.
  • Hilti AT-Software:.Übertragen Sie die Installationsdaten aus dem Modul SI-AT-A22 auf einen PC und erstellen Sie detaillierte Installationsberichte.
  • Verbrauchsmaterialien wie die Hilti Bolzenanker HST3 und HST2:
    Mit unserer umfangreichen Auswahl an Spreizdübeln befestigen Sie effizient und zuverlässig in gerissenem und ungerissenem Beton.

Das SI-AT-A22 Modul ist mit neuester intelligenter Technik ausgestattet, um den zulassungskonformen Anzug von Dübeln mit dem SIW 6AT-A22 Schlagschrauber zu ermöglichen.

Einfach den Barcode auf der Dübelpackung abscannen, Eingabe bestätigen, Dübel setzen - fertig. Nach getaner Arbeit können Sie das Modul an Ihren PC anschliessen und eine Übersicht über die getätigten Setzungen erstellen. So können Sie Ihrem Auftraggeber und der Bauaufsicht eine korrekte Ausführung nachweisen.

Integrierte intelligente Elektronik

Die Kombination aus SIW 6AT-A22, SI-AT-A22, Hilti Metallspreizdübel HST3 darf man getrost mit einem intelligenten Drehmomentschlüsselsystem vergleichen.

Zu Beginn schiebt der Monteur das Modul SI-AT-A22 (das „Hirn“) auf den Schlagschrauber SIW 6AT-A22 (die „Muskeln“). Mithilfe des Scanners auf dem SI-AT-A22 Modul kann bestimmt werden, welcher Dübel gesetzt werden soll. Das Gerät bestimmt automatisch den richtigen Anzug. Die Sensoren des SIW 6AT-A22 überwachen dazu den Winkel, um den sich die Mutter des Dübels pro Schlag dreht, sowie die Anzahl der Schläge. Der Schlagschrauber stoppt, sobald der Konus des Dübels die notwendige Spreizung erreicht hat. Wenn der Dübel korrekt gesetzt wurde, leuchtet die Kontrollleuchte grün und es ertönt ein Bestätigungston.

Video anschauen

Die Dübel-Dreierkombination: SafeSet™

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SafeSet™ ist die bewährte Methode von Hilti für eine gleichbleibend sichere und effiziente Dübelmontage. Neben der beispiellosen Geschwindigkeit minimiert SafeSet™ den Zeitaufwand für Neubemessungen und das Risiko von Bauschäden.

Die Hilti Metallspreizdübel HST3 und HST2 (erhältlich mit den Durchmessern M8, M10 und M12) erfüllen in Kombination mit AT-fähigen Geräten alle Kriterien von SafeSet™, indem sie Zeit- und Kostenaufwand verringern sowie gleichzeitig das Risiko von Montagefehlern minimieren. Darüber hinaus können Sie sicher sein, dass die Dübel die ETA-Zulassungsanforderungen erfüllen. 

Erfahren Sie mehr über SafeSet 

 

Änderungen sind willkommen

Der Schlagschrauber SIW 6AT-A22 ist in der Lage, einen angezogenen und wieder gelösten Hilti HST3 Metallspreizdübel zu erkennen, eine Funktion, die etwa zum Ausrichten von Bauelementen wesentlich ist. Um den Dübel ohne Überdrehen wieder festzuziehen, verwendet der SIW 6AT-A22 einen Algorithmus, der auf Basis von mehr als 10.000 von Hilti durchgeführten Versuchen entwickelt wurde. Sobald der Anzugsvorgang erfolgreich beendet wurde, blinken die Kontrollleuchten des intelligenten Anzugsmoduls SI-AT-A22 gelb und es erklingt ein Kontrollton.

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