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SPITZEN-LEISTUNG AUF DEM GLETSCHER

Hilti unterstützt eine der besten Freeski- und Snowboardtrainingscamps der Welt

Prime Park Sessions im Freestyle Park am Stubaier Gletscher

November 2019   I   2 Minuten

 

Vor strahlend blauem Himmel liegen die Schanzen der Prime Park Sessions im Freestyle Park am Stubaier Gletscher in der Sonne. Im Hintergrund breitet sich das Panorama der Tiroler Alpen aus. Ein Wintertag auf dem Gletscher, wie man ihn sich schöner nicht vorstellen kann

Kein Wunder also, dass sich am Absprung der exklusiven Schanzen, auch Kicker genannt, der Prime Line internationale Topstars der Freeski- und Snowboardszene drängen. «Um die 70 Athleten mit ihren Trainern an einem Tag wie heute», erzählt Daniel Schiessl, der mit Tobias Reindl 2013 die Prime Park Sessions am Stubaier Gletscher ins Leben gerufen hat. Tobias konzentriert sich derweil auf das Treiben an den Kickern: Ein Snowboarder ist gestürzt. Per Funk muss abgeklärt werden, ob er Hilfe braucht.

Was die beiden mit den Prime Park Sessions geschaffen haben, ist nicht weniger als die europaweit erste professionelle Trainingsanlage für Profi-Freeskier und Snowboarder. Inspiriert werden ihre Kicker von den Anlagen der grossen internationalen Wettbewerbe. So bieten die Kicker der Prime Line dem Who’s Who der Freestyle-Szene die ideale Trainingsplattform, bevor die wettkampfintensive Zeit startet. 

Harte Arbeit auf 3100 Metern - nicht nur für Sportler

Die Schanzen der Prime Park Sessions
Die Zäune müssen wir jeden Tag neu stecken

Dem gestürzten Snowboarder geht es gut, die nächsten Athleten warten schon auf ihr Go. Tobias signalisiert sein Okay für die nächste Abfahrt. Hinter ihm, zwischen Boards, Skiern und Rucksäcken, steckt ein Hilti Akku-Bohr- und Meisselhammer im Schnee.

«Den brauchen wir ständig. Deshalb haben wir ihn immer griffbereit – anders ist das gar nicht möglich», erklärt er. Daniel zeigt auf die Absperrzäune, die die Freeskier zum Absprung zur Prime Line schleusen. «Die Zäune müssen wir jeden Tag neu stecken.»

Tatsächlich werden die Befestigungen der Absperrzäune nicht nur von den dicht gedrängten Athleten beansprucht, sondern auch von den Temperaturschwankungen am Gletscher. An sonnigen Tagen steigt die Temperatur hier über den Gefrierpunkt. Der Untergrund, in dem die Zäune stecken, schmilzt. Nachts vereisen die Löcher wieder und der Zaun lockert sich. Wenn der Untergrund dann gefroren ist, müssen die circa 50 Löcher für den Absperrzaun gebohrt werden.

  • Bohren in Eis und Schnee mit Hilti TE 6-A 22
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    Leicht und flexibel

    Dass ein Bohr-und Meisselhammer hier oben auf dem Gletscher mobil sein muss, versteht sich von selbst. «Wir haben dieses Jahr zwar das erste Mal einen Stromanschluss hier oben am Absprung», erklärt Daniel augenzwinkernd, aber natürlich ist Akku-Technologie unverzichtbar. Mobilität heisst aber auch, dass das Gerät kompakt genug sein muss, dass man damit im Rucksack schnell zu einem Kicker kommt und dass man sich auf seinen Akku verlassen kann. Denn zusätzliche Akkus im Gepäck machen den Job nicht leichter.

  • Befestigung von Schildern im Prime Park
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    Befestigung von Schildern

    Auch die Schilder und Banner, die mit Pflöcken direkt an den Kickern befestigt werden, fallen bei starken Winden oder durch die Änderung der Untergrundbedingungen zwischen Schnee und Eis immer wieder herunter und müssen neu angeschraubt werden. Denn bei starkem Wind besteht die Gefahr, dass gelockerte Branding-Tafeln herumfliegen – das ist nicht nur gefährlich für die Anwesenden, sondern zieht im Schnee auch eine langwierige Suche nach sich.

  • Hilti TE 6-A 22 im Schnee
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    Die Hilti Qualität

    Es gibt für den Bohrer also täglich eine Menge zu tun. Und ein Ausfall ist nicht drin. «Nichts ist blöder, als wenn ich am Kicker stehe und dann geht meine Maschine nicht», sagt Daniel. Klar, denn man fährt eben nicht kurz wieder hinauf zum Absprung oder, noch schlimmer, hinunter ins Tal, um ein Ersatzgerät zu holen.

Ich habe hier eine Maschine stehen und die muss funktionieren

Zitat: Daniel Schiessl

Harte Bedingungen für Akkupacks

Dabei ist die Situation für akkubetriebene Geräte auf dem Gletscher natürlich alles andere als ideal. Hohe Luftfeuchtigkeit, Eis, Schnee und starke Winde machen besonders Akkugeräten zu schaffen. Kritisch sind aber vor Allem die extrem kalten Temperaturen: Viele Lithium-Ionen-Akkus laden und entladen bei Minusgraden schlechter, weil das Elektrolyt im Akku zähflüssig wird. Die Ionen können nur noch langsam zwischen den Polen wandern. Die Leistung der Geräte sinkt. Hilti Akkus haben ein Low Temperature-Modul, das dabei hilft, die Leistung der Akkus auch bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt zu stabilisieren. Ein klarer Vorteil auf dem Stubaier Gletscher, wo die Temperaturen während der vier Trainingswochen in diesem Jahr auf bis -17 Grad fielen.

Schnee- und Geröllbohrer

Mit einem leistungsstarken Bohr-und Meisselhammer und einem verlässlichen Akku kommt man schon ziemlich weit. Aber auch das Einsteckwerkzeug hat einen wesentlichen Anteil daran, wie komfortabel und zügig eine Bohrung vorangeht.

Logisch, dass auf dem Gletscher ein spezieller Bohrer zum Einsatz kommt. Mit einer verchromten und damit rostfreien Spitze, die auf Eis und Geröll optimiert ist, sowie einer leichten Wendel für komfortablen Transport wurde der Hilti Schnee- und Geröllbohrer speziell für das Setzen von Torstangen im Skisport entwickelt.

 

Bohrhammer TE 6-A22 

Mittlerweile ist es Mittag geworden und der Ansturm auf den Absprung der Prime Line hat nachgelassen. Die Kicker müssen jetzt nach dem betriebsamen Vormittag ausgebessert und nachgeshapt werden. Die Freeskier und Snowboarder ziehen sich in die «Hospitality Area» zurück, wo ein Buffet auf die hungrigen Gäste wartet.

Am Container, in den sich die Athleten bei schlechtem Wetter zurückziehen können, lehnt ein roter Hilti Koffer. Er ist leer: Der Bohr-und Meisselhammer ist im Einsatz.

 

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